SFV Holthusen – Blau-Weiß 90 Melkof 3:3 (3:2)
Aufstellung: Haupti, Paul (62.Zahni) – Todder – Andre – Thorsten, Tobi – Schrö – Mischer – Brandy (73.Christian), Porno – Witze
Bank: Christian, Zahni, Mixer, Marcus
Tore: 0:1 Mischer (6.) aus dem Gewühl - 1:1 nach einer Ecke aus 3m – 2:1 Abstauber nach einem Freistoß der vom TW nicht festgehalten werden konnte – 3:1 Einzelaktion – 3:2 Brandy 11m – 3:3 Tobi nach Vorlage von Todder aus 3m
Spielbericht: Da Todder mal wieder nix gebacken bekommt
, hier der Bericht aus Holthusen:
Schau mal an, da kann der SFV sogar den starken Mannschaften Paroli bieten und ihnen Punkte klauen!
Beim ersten Heimspiel in der Rückrunde war der bis dahin Tabellenerste zu Gast. Im Hinspiel war man dem SV Blau Weiß Melkof 90 noch mit 1:6 unterlegen. Aus den Fehlern des Hinspiels hatte man aber gelernt und in der Aufstellung und der Spieltaktik wurde entsprechend reagiert. Die Abwehr sollte sattelfester auftreten und kompakt um Tim Kosanke aufgebaut werden. Zudem standen zwei weitere neue Spieler zur Verfügung, um die Mannschaft zu verstärken. So standen Czaba Racz, Falco Barckhahn (letzte Woche noch im Tor), Maximilian Haenning und André Berlin als Viererkette vor dem letzten Mann Tim Kosanke. Dahinter sollte Mathias Fietzke das Tor sauber halten. Maximilian Haenning hatte zudem die Aufgabe den starken Zehner von Melkof möglichst auszuschalten. Obwohl er zuvor 30 Stunden am Stück arbeiten war, hat er diese Aufgabe super gelöst, was zur Folge hatte, dass sein Gegenspieler keine einzige nennenswerte Aktion in Richtung SFV Tor hatte und bereits nach 60 Minuten so ausgepowert war, dass er nur noch auf Höhe der Mittellinie zu finden war. Das Mittelfeld war in der ersten Hälfte so stark aufgestellt, wie in keinem Spiel zuvor. Tom und Steffen Werner kamen über die beiden Außenbahnen, Alexander Endrigkeit und Gabor Gulyas über das zentrale Mittelfeld zum Einsatz. Eric Liermann stand als einzige Sturmspitze vor dem gegnerischen Tor. Die beiden Außenverteidiger sollten sich von Anfang an in den Aufbau des Mittelfeldes einbringen, um Tom und Steffen Werner das Aufbauspiel zu erleichtern. Gabor Gulyas stand außerdem direkt hinter der einzigen Spitze des SFV als Offensivspieler zur Verfügung. So aufgestellt und angehalten konzentriert in das Spiel zu gehen, begann die erste Halbzeit. Doch leider (war es die Zeitumstellung oder doch bei dem einen der anderen die Vortagsparty?) ging es anfangs sehr zerfahren und unkonzentriert zur Sache. Bereits nach 5 Minuten hatte der SFV soviele Fehlabspiele und Abwehrfehler auf dem Konto, wie seit langem nicht mehr. Vor allem Tim Kosanke war ungewohnt nachlässig und verpasste eine Reihe von Bällen. Sicherlich sind die Platzverhältnisse nach wie vor schlecht. Der Platz war nach dem Abschleppen und Walzen zwei Tage zuvor allerdings halbwegs bespielbar, zumal der Gegner ebenfalls damit klar kommen musste. Auf jeden Fall war es Tim Kosanke, der in der 5.Minute gleich zweimal neben den Ball trat und dem gegnerischen Stürmer die Chance zuließ, auf Mathias Fietzke zuzulaufen. Dieser kam zwar dem Gegner entgegen und konnte im ersten Anlauf parieren aber beim Zusammenprall mit dem Gegenspieler sprang der Ball unglücklich zum 0:1 ins eigene Tor. Diesmal war aber kein Einbruch zu merken, im Gegenteil, die gesamte Mannschaft hielt zusammen und startete seine Bemühungen in Richtung des Tores von Melkof. Zwei Minuten später war es dann André Berlin, der nach toller Ecke von Tom Werner mit Direktabnahme aus dem Fünfmeterraum zum 1:1 ausglich. Danach ging ein Ruck durch die Mannschaft, da man merkte, dass Melkof sichtlich beeindruckt war von der spielerischen und kämpferischen Einstellung des SFV. Schön über beide Seiten vorgetragene Spielzüge brachten einige Torchancen, die allerdings ungenutzt blieben. Die Zuschauer sahen dabei ein unterhaltsames und aktionsreiches Spiel. In der 16.Minute brachte Tom Werner einen Freistoß aus 20 Metern von halbrechter Position auf das Tor. Der Torwart konnte nur nach vorn abprallen lassen und wieder war es André Berlin, der als schnellstes reagierte und den Ball über die Torlinie zum 2:1 schob. Melkof war völlig irritiert und ließ eine Angriffswelle nach der anderen auf das eigene Tor zu. Alexander Endrigkeit spielte in der 20.Minute nach toller Einzelleistung einen Superpass auf Eric Lierman, der dadurch frei von der linken Seite auf das gegnerische Tor zulaufen konnte und schön in die lange Ecke zum 3:1 vollendete. Nur kurz darauf hatte Gabor Gulyas frei vor dem Tor die große Chance das 4:1 zu erzielen, verfehlte aber nur knapp das Tor. Das wäre unter Umstände das Todesurteil für Melkof gewesen. Aber es gibt ja immer noch einen Schiedsrichter, der sich gern auch ins Spiel einbringen möchte
. So bekam Melkof in der 27.Minute einen zumindest fragwürdigen Elfmeter zugesprochen, als André Berlin sauber gegen seinen Gegenspieler den Ball geklärt hatte, dieser sich aber fallen ließ. Allerdings gilt immer die Aussage, „der Pfiff des Schiris ist eine Tatsachenentscheidung und nicht anfechtbar!“. So verwandelte Melkof diesen Elfer zum 3:2. Dadurch bekam Melkof etwas mehr Selbstvertrauen und wurde langsam seiner Stellung als Tabellenerster gerecht. Bis zur Halbzeit ging es dadurch zwischen beiden Strafräumen hin und her. Für die Zuschauer ein schönes und unterhaltsames Spiel, aber für die beiden Mannschaften sprang dabei nichts Zählbares heraus. Wie erwartet kam Melkof mit dem Ziel zurück auf den Platz, dieses Spiel unbedingt zu kippen. Nach einer kleinen Unaufmerksamkeit in der 50.Minute konnte sich der Gegner auf der linken Seite vor der Torauslinie freispielen und flach vor das Tor des SFV passen. Der mitgelaufene Stürmer brauchte nur noch seinen Fuß hinhalten und erzielte so das 3:3 für Melkof. Danach konzentrierte sich der SFV hauptsächlich auf seine Abwehrarbeit, bei der vor allem Falco Barckhahn, André Berlin und Czaba Racz herausragten. Tommy Tute (46.Minute für Alexander Endrigkeit), Hendrik Hasselmann (80.Minute für Eric Liermann) und das offensiv starke Mittelfeld des SFV brachten trotz allem noch eine Reihe guter Angriffe vor das Tor von Melkof. Allerdings wurden beste Chancen dabei nicht genutzt. Beide Mannschaften hatten noch oft die Möglichkeit das bessere Ende für sich zu entscheiden, aber bis zum Schluss hielt die Moral der kompletten Mannschaft des SFV und somit auch das klasse Endergebnis von 3:3 gegen den Tabellenersten.
Mein Kommentar dazu: Super Bericht und Glückwunsch für den hochverdienten Punkt! Ihr habt euch echt gemacht und uns wundervoll vor Augen gehalten das es ganz ohne Training nix wird mit der Meisterschaft.
Obwohl, ich glaube der 11er war berechtigt und beim abgepfiffenen 3:3 in der 1. Halbzeit war der Ball nicht im Aus
..
Viel Erfolg weiterhin!






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